INHALTSTOFFE

Caisse Formula wird hergestellt von Herb Works – Guelph Ontario – Canada
und vertrieben in Europa durch Holistic Remedies - Via Piave 99 - 50068 Rufina (FI) - Italia
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Wie setzt sich die Formel zusammen und wie wird sie zubereitet.

Caisse Formula ist unter allen Präparaten die fortgeschrittenste und modernste Formel nach der Rezeptur von Rene Caisse. Das Fehlen einer langwierigen Vorbereitung des Aufgusses garantiert ein stets frisches Produkt, ohne Kühlschrank.
Die Indianer Amerikas hatten weder einen Kühlschrank noch Glasflaschen, sie wandten dasselbe System an, das der kanadische Kräuterkundige De Sylva der Herb Works wiederentdeckt hat, ein einfaches und sicheres System, das ein stets frisches Produkt garantiert.

Caisse Formula setzt sich aus sieben Kräutern zusammen: vier nach der Formel von Rene: Wurzel der großen Klette, kleiner Sauerampfer, Rhabarberwurzel und Rinde der Rotulme, und drei, die De Sylva auf einer seiner Reisen auf Kräutersuche durch die einsamen Heidegegenden Nordkanadas von einem Ojibwa Indianer anvertraut wurden: Klee, Rinde der Dornesche und Breitwegerich.


Die Kräuter von Caisse Formula

WURZEL DER GROSSEN KLETTE
Beschreibung: Die große Klette (Arctium lappa, A.Minus) ist eine zweijährige Wiesenpflanze, die im ersten Jahr nur einige herzförmige, eiförmige, zartgrüne, gezackte Grundblätter mit unbehaarter Oberseite hervorbringt. Im zweiten Jahr bekommt sie einen 50 bis 200cm hohen Blütenstängel. Die Blüten sind rosa-violett. Die länglich zusammengepressten Achänen sind grau-braun mit schwarzen Flecken und der Pappus ist kurzborstig. Sie blüht im Juli und August. Heilsubstanz und balsamische Bedingungen: Verwendet werden ihre Wurzeln und manchmal auch ihre Blätter. Die Wurzeln werden im Herbst des ersten und im Frühjahr des zweiten Vegetationsjahres vor Erscheinen des Blüteninternodiums gesammelt. Die Blätter werden vor der Blüte zwischen Frühjahr und Sommer des zweiten Vegetationsjahres gesammelt. Eigenschaften und Indikationen: Die große Klette ist hervorragend für die Stärkung des Immunsystems. Sie ist ein Tonikum für Leber, Nieren und Lunge. Sie entschlackt das Blut durch Neutralisierung der Giftstoffe und Reinigung des Lymphsystems. Ihre antibakterielle und pilzhemmende Wirkung sowie ihre tumorschützenden Verbindungen sind bewiesen. Sie ist ein ausgezeichnetes Heilmittel, sowohl innerlich als auch äußerlich angewandt, bei allgemeinen Hauterkrankungen. Sie ist harntreibend und regt die Leber- und Gallenfunktion an. Bei Diabetes ist sie bei innerlicher Anwendung blutzuckersenkend und zwar dank des gleichzeitigen Vorkommens in ihrer Wurzel von Inulin (bis zu 45%) und Vitaminen der Gruppe B, die auf den Kohlehydratstoffwechsel einwirken. Im Orient wird die Wurzel aufgrund ihrer stärkenden Nährwerte verwendet. In China ist sie seit dem Jahr 502 n.Ch. unter dem Namen „Niu bang“ als Heilmittel bekannt. Bei den amerikanischen Mimac und Menomonee Indianerstämmen wurde sie zum Heilen von Hauterkrankungen gebraucht. In der Ayurveda-Medizin ist sie für ihre Wirkung auf die Plasma - und Blutstruktur bekannt und wird bei Hautallergien, Fieber und Nierensteinen eingesetzt. Viele wissenschaftliche Studien an Tieren haben die tumorhemmende Wirkung der großen Klette bewiesen. Der Begriff „ Kletten-Faktor“ stammt von den Wissenschaftlern der Medizinschule Kawasaki, Okayama, Japan. Bei Laboratoriumsuntersuchungen wurde entdeckt, dass der „Kletten-Faktor“ gegen den HIV-Virus (AIDS- Virus) agiert. Das Inulin der großen Klette ist in der Lage die Oberfläche der weißen Blutkörperchen zu stimulieren und sie somit besser arbeiten zu lassen.

RINDE DER ROTULME

Beschreibung: Die Rotulme (Ulmus fulva) wächst in Nordamerika, in der Mitte und im Norden der USA und im Osten Kanadas. Sie gedeiht sowohl auf feuchtem als auch auf trockenem Boden, längs der Flüsse oder auf den Gipfeln der höchsten Hügel. Sie zeichnet sich durch die Rauheit der langen Äste aus. Sie kann eine Höhe von achtzehn Metern erreichen. Die dunkelgrünen bis gelblichen Blätter sind von einem gelben Flaum bedeckt und haben eine orangefarbene Spitze. Die Rinde ist sehr rau. Die Heilkräfte befinden sich in den Fasern der Rindeninnenseite, die frisch oder getrocknet zur Pulverisierung genommen wird. Eigenschaften und Indikationen: der Schleim der Rinde begünstigt das Abschwellen der Gelenke und ist ein optimales Mittel bei Arthrose. Die Rinde ist außerdem bei Husten, Rachenentzündung, neurologischen Problemen sowie Magen- und Darmstörungen indiziert. Sie enthält Inulin, das Leber, Milz und Pankreas unterstützt. Sie fördert das Harnlassen, wirkt abschwellend und abführend. Die chinesische Medizin katalogisierte sie im Jahr 25 v.Chr. als optimales Mittel bei Geschwüren, Durchfall und Erkrankungen die den Meridian des Dickdarms betreffen. Für die Ayurvedische Medizin ist sie nahrhaft, emulgierend und schleimlösend. Sie ist indiziert bei Schwäche und Geschwüren. Sie ist ein optimales Lungentonikum und kann chronisch Lungenkranken verabreicht werden.

KLEINER SAUERAMPFER

Beschreibung: Der kleine Sauerampfer (Rumex acetosella) ist eine Wiesenpflanze mit ausgeprägter Pfahlwurzel und hochstehenden, robusten, 50 bis100 cm langen Stängeln, im oberen Teil stark verästelt und mit kurzen, aufrechten Zweigen. Die länglichen Grundblätter erinnern an Hundeohren und sind von intensivem Grün, Zeichen einer hohen Konzentration an Chlorophyll. Die dicht beieinandersitzenden Blüten bilden einen langen, schlanken Kolben. Heilsubstanz und balsamische Bedingungen: Man verwendet die ganze Pflanze im zweiten Vegetationsjahr vor der Blüte. Eigenschaften und Indikationen: Das junge und frische Kraut wirkt harntreibend und blutreinigend. Das Kraut unterstützt Leber und Darm, beugt die Zerstörung der roten Blutkörperchen vor und wird als tumorhemmendes Mittel eingesetzt. Das Chlorophyll der Pflanze versorgt die Zellen mit Sauerstoff und kräftigt ihr Wände, fördert den Abbau von Ablagerungen in den Blutgefäßen und hilft dem Körper mehr Sauerstoff aufzunehmen. Das Chlorophyll verringert auch Strahlungsschäden und reduziert die Chromosomschäden. Sie wird bei Entzündungskrankheiten, Tumoren und Erkrankungen der Blase, Harnwege und Nieren angewandt. Wegen des hohen Gehalts an Vitamin C werden die Blätter bei Vitaminmangel und Anämie verabreicht. Hinweis: aufgrund des hohen Gehalts an Oxalsäure wird bei Patienten mit Nierensteinen von einem längeren Gebrauch und hohen Dosen abgeraten. (Quelle: Candadian Journal of herbalism)


RHABARBERWURZEL

Beschreibung: Der Rhabarber (Rheum palmatum) ist eine indische Heilpflanze: Man verwendet die Wurzel der älteren Pflanzen nach Entfernung des Periderms. Sie ähnelt zwar dem Gartenrhabarber (Rheum rhaponticum), verfügt aber über eine bedeutend stärkere therapeutische Wirkung. Man erkennt sie an ihrer konischen, gelbfleischigen Wurzel. Die herzförmigen Blätter haben sieben Spitzen. In China und im Tibet wird sie zu dekorativen und medizinischen Zwecken angebaut. Eigenschaften und Indikationen: Im Orient ist er Rhabarber schon seit Jahrtausenden bekannt - in der chinesischen Sprache heißt er „Da Hung“ und in der ayurvedischen „Amla Vetasa“ – und wird als adstringierendes Mittel und starkes Abführmittel angewandt. Kleine Dosen werden bei Durchfall und als Appetitanreger gereicht. Große Dosen wirken abführend. Die Pflanze stimuliert den Dickdarm, fördert den Gallenfluss, beseitigt Stauungen und stärkt Magen und Leber. Sie wird auch als Tonikum verabreicht: für den Magen, als Verdauungshilfe, zur Entschlackung der Leber, als tumorbekämpfendes Mittel sowie bei Gelbsucht und Geschwüren. De Sylva hat festgestellt, dass die in der Pflanze befindliche Chrysophansäure die klebrige und schleimige Substanz, mit der die Tumore umgeben sind, entfernt und somit den Wirkstoffen der anderen Kräuter den Zugang zur Tumormasse ermöglicht. Hinweis: Während der Schwangerschaft darf kein Gebrauch davon gemacht werden.

KLEE

Beschreibung: Der Klee (Trifolium pratensis) ist eine mehrjährige Wiesenpflanze mit Pfahlwurzeln und buschigen, aufrechten oder hängenden Stängeln (10-90 cm) und wechselständigen, dreiblättrigen Blättern. Die Blüten, die runde oder eiförmige Köpfchen bilden, sind sitzend, mit kurzem Stiel und werden von den Blättern umgeben. Die Frucht ist eine fest im Kelch eingeschlossene Deckelhülsenfrucht. Er blüht von Mai bis September. Heilsubstanz: Die Blüten. Eigenschaften: Er wirkt auf Blut und Plasma, auf das Lymph-, Blut- und Atmungssystem und ist harntreibend, schleim- und krampflösend. Er wird bei Husten, Bronchitis, Infektionen und Tumoren verschrieben. Er hat blutreinigende Wirkung. In Indien wird er stillenden Frauen zur Förderung des Milchflusses gereicht und wirkt als Tonikum für die Gebärmutter (begünstigt die Rückbildung der Gebärmutter nach der Geburt). De Sylva hat festgestellt, dass die im Klee vorhandene Substanz Genistein in der Lage ist, das Wachsen von Tumoren zu unterbinden und dass diese krebshemmende Substanz in der vor rund fünfzig Jahren angewandten Formel von Hoxey als Heilmittel gegen Krebs eingesetzt wurde.

BREITWEGERICH

Beschreibung: Der Breitwegerich (Plantago major) ist eine mehrjährige Wiesenpflanze mit Stengeln und kurzem Rhizom, von dem viele feine Wurzeln ausgehen. Die großen Grundblätter sind rosettenförmig angeordnet. Die Blüten sind dicht auf nackten Internodien in geraden, zylindrischen Ähren (8-18cm) angeordnet. Die Frucht ist eine länglich ovale Kapsel, in der sich zahlreiche schwarze, eckige Samen befinden. Heilsubstanz und balsamische Bedingungen: Es werden die Blätter und der Samen verwendet. Von Juni bis August werden die kräftigen Blätter gesammelt und von Juli bis September die bräunlich gefärbten Ähren. Wirkungsfeld: Er wirkt auf das Schilddrüsen- und Nebenschilddrüsensystem unter Einbeziehung des Lymph- und Blutkreislaufs durch eine Dynamik mäßigender Informationen, auf das Knochensystem (reguliert das Gleichgewicht von Kalzium und Phosphor), auf das Muskelsystem allgemein, auf die Geschlechtsorgane und die nervöse Erregbarkeit. Äußerlich angewandt wirkt er blutstillend, bakteriostatisch und adstringierend. Innerlich angewandt wirkt er adstringierend, erweichend, abschwellend, entzündungshemmend, antiseptisch, reinigend, harntreibend (leicht), blutbildend, blutgerinnend und flussregulierend. De Sylva vermerkt, dass es sich um das Kraut handelt, das in Indien die Mangusten bei einem Biss der Kobra anwenden. In Amerika wird die langblättrige Variante aufgrund ihrer Anwendung beim Biss der Klapperschlange „Meisterin der Klapperschlange“ genannt.

DORNESCHE

Beschreibung: Die Dornesche (Xanthoxilum fraxineum) ist ein kleiner, dorniger Baum, der in den nordamerikanischen Landgebieten wächst. Sie hat Flossenblätter und wechselständige, von harten und scharfen Dornen bedeckte Zweige. Oft sind die Dornen auch auf Rinde und Blättern. Sie gehört zur Familie der Rautengewächse. Alle Pflanzen dieser Familie zeichnen sich durch aromatische und stechende Merkmale aus. Die Beeren bilden eine Traube und sitzen an der Spitze der Zweige. Sie sind schwarz oder dunkelblau und befinden sich in einer grauen Nuss. Die Blätter und die Beeren sind sehr aromatisch und duften nach Zitronenöl. Heilsubstanz: Rinde und Beeren. Eigenschaften und Indikationen: Sie wird von den Indern in der ayurvedischen Medizin „Tumburu“ und von den Chinesen „Hua Jiao“ genannt. Sie wirkt stimulierend, blähungstreibend, alterativ, antiseptisch, wurmtreibend und schmerzstillend. Sie ist angezeigt bei schwacher Verdauung, Bauchschmerzen, chronischem Schnupfen, Lumbago, chronischem Rheuma, Hautkrankheiten, Würmern und Entzündungen durch Mikroorganismen und bei Arthritis. Sie ist ein stark blutentgiftendes und -reinigendes Mittel. De Sylva fügt noch hinzu: „… sie ist in die Geschichte als Heilmittel gegen Tuberkulose, Cholera und Syphilis eingegangen. Neuere Untersuchungen haben eine Klasse von Substanzen, namens Furano- coumarins identifizieren können, und während die Untersuchungen weitergeführt werden, kristallisiert sich auch eine starke Wirkung bei Krebs heraus. Das erklärt mir die Hartnäckigkeit des Medizinmanns, den ich auf der Insel Manitoulin antraf und der darauf bestand, sie zur Caisse Formula hinzuzufügen.

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